Kommunale Wärmeplanung: Bessere Förderung bis Ende 2023

Die Ergebnisse des Zensus 2022 sind endlich da, diesmal mit mehr Daten zum Bereich Energie, und wir konnten es kaum erwarten, einen genaueren Blick darauf zu werfen. Am 25. Juni 2024 startete die Veröffentlichung der Daten und wir haben uns direkt an die Arbeit gemacht. In den kommenden Wochen werden wir auf unserem Blog unsere Analysen der Zensusdaten teilen. Dabei werden wir uns unter anderem auf die regionale Verteilung der Energieträger und die vorherrschenden Heizungsarten konzentrieren. Diese Daten helfen uns nicht nur dabei, die aktuelle Situation besser zu verstehen, sondern auch zukünftige Herausforderungen im Bereich der Energieversorgung zu identifizieren.

Die neuen Zensusdaten

Der Zensus bietet eine umfangreiche Momentaufnahme der deutschen Bevölkerung und ihrer Wohnverhältnisse, einschließlich der Energieträger und Heizungsarten in Haushalten – Themen, die für unsere Arbeit und die Energiewende äußerst relevant sind. Diese umfassende Erhebung, die in Zusammenarbeit der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder durchgeführt wurde, zielt darauf ab, Informationen zu sammeln, die als Grundlage für politische Entscheidungen und Planungen dienen. Erstmals wurden im Zensus 2022 auch Daten zu den verwendeten Energieträgern der Heizsysteme erfasst. Die räumliche Auflösung der Daten reicht bis zu 100×100 m Gitterzellen. Für diesen Artikel haben wir folgende Datensätze ausgewertet:

Energieträger der Heizung in Gitterzellen: Diese Daten zeigen, welche Energieträger in den einzelnen Gitterzellen vorherrschen. Dies ist entscheidend für die Planung der Energieinfrastruktur und die Umstellung auf erneuerbare Energien. Die Verteilung der Energieträger kann Hinweise auf Regionen mit hohem Dekarbonisierungspotenzial geben.

Überwiegende Heizungsart in Gitterzellen: Die Analyse dieser Daten gibt Aufschluss darüber, welche Heizungsarten in den verschiedenen Gitterzellen dominieren. Diese Informationen sind wichtig, um den aktuellen Zustand der Heizungsinfrastruktur zu bewerten und gezielte Maßnahmen zur Modernisierung und Umstellung auf nachhaltige Heiztechnologien zu entwickeln.

Fazit für die Wärmewende:

Zudem zeigt der Zensus, dass ein Großteil der Gebäude dezentral versorgt wird und nicht über Wärmenetze verfügt. Nur etwa 15% der Gebäude sind an Fernwärmenetze angeschlossen. Die kommunale Wärmeplanung wird somit zu einer Schlüsselanalyse, um herauszufinden, wo sich perspektivisch Wärmenetze eignen und welche Gebiete besonders von einer solchen Infrastruktur profitieren können. Für die dezentral versorgten Gebäude muss auf effizientere und dekarbonisierte Heizlösungen gesetzt werden.

Der Zensus 2022 ist ein hilfreicher Datensatz, der uns viele neue Erkenntnisse bietet. Wir freuen uns darauf, in den kommenden Wochen weitere interessante Details zu entdecken und zu analysieren. Bleiben Sie gespannt auf unsere weiteren Analysen und Einblicke.

Quellen:

Wichtige Tipps für die Ausschreibung:

  • Klare Zeitpläne definieren, die an Fördermittelbescheide gekoppelt sind. Liegt die Bearbeitungszeit über 12 Monaten, sollten Sie eine Verlängerung beim Fördermittelgeber beantragen.
  • Neben dem Preis auch qualitative Kriterien wie Expertise, Daten, Durchführungskonzept oder Erfahrung der Projekt-Mitarbeitenden bewerten.
  • Ein digitaler Zwilling erleichtert die Zusammenarbeit und beschleunigt den Planungsprozess enorm.

Fazit: Kommunale Wärmeplanung als Teamwork

Die kommunale Wärmeplanung ist ein komplexer Prozess, der eine enge Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Energieversorgern und Dienstleistern erfordert. Mit unserer Erfahrung bei greenventory bieten wir umfassende Unterstützung in allen Phasen der Wärmeplanung – von der Datenaufbereitung über die Potenzialanalyse bis hin zur Erstellung von Zielszenarien und Maßnahmenkatalogen. Die Erfahrung bringen wir nun seit Jahren in unterschiedlichen Rollen in KWP Projekten, Quartierskonzepten und Studien ein.

The future governing coalition has recognized the urgency of the issue of climate protection and paved the way for the necessary transformation in its coalition agreement. This development makes me optimistic that we are finally gaining more speed in the energy turnaround and thus coming closer to the goal of climate neutrality in big steps. It is important that the new German government gets down to work quickly and meets the time targets it has set itself. The speed of implementation and the concrete design of the individual measures will determine how successful they will be in the end.

Wir sind überzeugt: Eine erfolgreiche Wärmeplanung ist nur durch Teamarbeit möglich.

Kontaktieren Sie uns gerne, um mehr über unsere Leistungen und unsere Praxiserfahrungen zu erfahren.

Dr.-Ing. Sven Killinger

Dr.-Ing. Sven Killinger

Gründer und Leiter der Geschäftsentwicklung bei greenventory

November 7, 2022

Dr. Sven Killinger ist nicht nur der visionäre Gründer von greenventory, sondern auch der kreative Kopf hinter der Geschäftsentwicklung. Als promovierter Ingenieur verbindet er technisches Fachwissen mit einem tiefen Verständnis für die Herausforderungen der Energiewende. Mit seiner Leidenschaft für nachhaltige Energielösungen treibt er innovative Ansätze voran, die Kommunen und Unternehmen helfen, die digitale Energieplanung zukunftssicher und effizient zu gestalten. Svens Arbeit steht für Pioniergeist und den festen Willen, die Welt ein Stück klimafreundlicher zu machen.

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