Photovoltaik-Ausbau mit der Stadt Staufen & Stadtwerke Müllheim-Staufen

In einem innovativen Gemeinschaftsprojekt haben die Stadt Staufen, die Stadtwerke Müllheim-Staufen und das Start-up greenventory das Photovoltaik-Potenzial aller 4.442 Gebäude der Stadt ermittelt. Mithilfe eines interaktiven Webtools können Bürgerinnen und Bürger nun selbst prüfen, welche Dächer sich besonders für Solaranlagen eignen. Die Analyse berücksichtigt Faktoren wie Dachgröße, Ausrichtung und Sonneneinstrahlung. Dieses Projekt fördert nicht nur den Ausbau erneuerbarer Energien, sondern stärkt auch die aktive Beteiligung der Bevölkerung an der lokalen Energiewende.

Potenzialermittlung und Bürgerbeteiligung in einem

In Kooperation mit der Stadt Staufen und den Stadtwerken Müllheim-Staufen hat greenventory das Photovoltaik-Potenzial der gesamten Stadt ermittelt. In einem interaktiven Beteiligungsformat sehen alle Bürger*innen, welche Erneuerbaren Energie-Reserven auf den Dächern schlummern.

Solarenergie fördern

Die Stadt Staufen geht einen großen Schritt im Bereich des kommunalen Klimaschutz: Sie möchte die dezentrale Erzeugung und Nutzung von Sonnenenergie in Form von Solarstrom zu fördern. Um eine effektive Nutzung der Solarenergie zu gewährleisten, haben die drei Partner aus Stadt, Stadtwerken und greenventory für Staufen ein bis dato in Deutschland einzigartiges Innovationsprojekt gestartet. Dazu hat das Freiburger Start-up für die gesamte Stadt Staufen insgesamt 4.442 Gebäude per Satellitenaufnahmen und weiterer Parameter analysiert. Der von greenventory entwickelte Algorithmus ermittelt daraus gebäudespezifisch das Potenzial für Photovoltaikanlagen.

Interaktive Übersicht zu Photovoltaik-Potenzialen

Das Herzstück des Projekts ist das greenventory-Webtool, welches von allen Bürger*innen aus Staufen genutzt werden kann. Es erlaubt den Einwohner*innen, auf einer Karte selbst zu sehen, auf welchen Gebäuden Solarpanels für die effizienteste Energiegewinnung angebracht werden können. Für die Berechnung werden nicht nur die Größe und Ausrichtung der Dächer berücksichtigt, sondern auch die Position der Sonne. In nur wenigen Klicks sehen alle Nutzer*innen, wo in Staufen die meiste Sonnenenergie genutzt werden kann. Dabei sticht zum einen die einfache Bedienbarkeit und zum anderen die realitätsnahe Analyse und Aufbereitung der Informationen hervor.

Direkte Bürgerorientierung bei der Energiewende

Diese intuitive Bedienbarkeit der Software sowie die transparente Datenaufbereitung sind ein entscheidender Faktor für eine erfolgreiche Beteiligung der Bürger*innen und bieten die Grundlage für eine fundierte Diskussion. Denn alle Informationen sind sozusagen bereits auf dem Tisch.

Dr.-Ing. Sven Killinger

Dr.-Ing. Sven Killinger

Gründer und Leiter der Geschäftsentwicklung bei greenventory

August 11, 2023

Dr. Sven Killinger ist nicht nur der visionäre Gründer von greenventory, sondern auch der kreative Kopf hinter der Geschäftsentwicklung. Als promovierter Ingenieur verbindet er technisches Fachwissen mit einem tiefen Verständnis für die Herausforderungen der Energiewende. Mit seiner Leidenschaft für nachhaltige Energielösungen treibt er innovative Ansätze voran, die Kommunen und Unternehmen helfen, die digitale Energieplanung zukunftssicher und effizient zu gestalten. Svens Arbeit steht für Pioniergeist und den festen Willen, die Welt ein Stück klimafreundlicher zu machen.

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